Der Güstrower SC ist Sieger des 13. Lokschuppen-Pokals

Spannung pur war Freitagabend angesagt, denn keine einzige Mannschaft kam in Turnierverlauf ohne eine Niederlage über die Runden und folglich musste bereits in den Tabellen der Rechenschieber zu Rate gezogen werden. Wie in den Vorjahren ging es in zwei Fünferstaffeln bei diesmal 11:33 Minuten Spielzeit los.
In Staffel A gewann der ETSV Güstrow sein Auftaktmatch gegen die FZ Kuhs mit 2:0. Dem torreichen 4:4 Remis gegen die SG Güstrow/Liessow folgte ein 1:3 gegen den GSC. Mit einem Sieg im letzten Gruppenspiel gegen den ESV Lok Rostock wäre das Halbfinale perfekt gewesen, ein Unentschieden hätte für Rang 3 in der Staffel gereicht, die 2:3 Niederlage bedeutete jedoch Staffelschlusslicht. Der GSC gewann auch gegen die Rostocker 3:2, unterlag der SG Güstrow/Liessow mit 0:1 und trennte sich von Kuhs 0:0. Mit den sieben Punkten war der GSC Staffelsieger. Der Sieg des ESV Lok Rostock gegen den ETSV reichte nach 0:3 gegen Kuhs, aber 3:0 über die SG zu 6 Punkten und damit zum Halbfinaleinzug. Kuhs als Dritter und die SG Güstrow/Liessow als Vierter bei jeweils fünf Punkten blieben auf der Strecke.

In Staffel B gewann der starke FC Aufbau Sternberg gegen Kobrow (7:1) und Bützow (5:1) und teilte sich gegen den Rostocker FC (1:1) und Neumühler SV (2:2) die Punkte. Mit acht Punkte war die Halbfinalteilnahme perfekt. Der Rostocker FC gewann auch zweimal (Kobrow 3:0 und Bützow 3:2) und spielte ebenfalls zweimal Remis (Sternberg 1:1, Neumühle 1:1) und war dann mit genau acht Punkten und weniger geschossenen Toren Staffelzweite, aber auch Halbfinalist. Der TSV Bützow (6 Punkte, 2 Siege gegen die hinter ihnen platzierten), Neumühler SV (5 Punkte) und Kobrow (0 Punkte) folgten dann auf den Plätzen.
Im ersten Halbfinale setzte sich der FC Aufbau Sternberg knapp und trotzdem verdient mit 2:1 gegen den ESV Lok Rostock durch. Nach den 1:1 im zweiten Halbfinale zwischen dem GSC und dem Rostocker FC musste das Penaltyschiessen für den Finaleinzug herangezogen werden. Die Güstrower waren nach zwei starken Paraden von Michael Krüger mit 4:3 erfolgreich.

Im Spiel um den Wanderpokal „rote Laterne“, also Platz 10, konnte der ETSV sich gegen den Vorjahrstitelträger dieses Pokals SV Kobrow mit 4:0 durchsetzen und Kobrow somit erneut beschenken. Der Neumühler SV, bei ihrer dritten Teilnahme zum dritten Mal das Halbfinale verpasst, bezwangen die SG Güstrow/Liessow mit 4:2 und wurden Siebter. Das Spiel um Platz Fünf war von der Begegnung her das Vorjahrsfinale. Die FZ Kuhs konnten sich in diesem Jahr gegen den TSV Bützow mit 3:2 durchsetzen und Platz Fünf sichern. Das kleine Finale um Platz Drei war eine reine Rostocker Angelegenheit. In jenem Derby bezwang der viermalige Turniersieger ESV Lok Rostock den RFC mit 2:1. Im Finale war der GSC die bessere Mannschaft und sorgte rechtzeitig für die Entscheidung. Mit 2:0 siegte der GSC somit erstmals und verdient.

Die Ehrungen:
10. Platz Wanderpokal „rote Laterne“: SV Kobrow
4. Platz goldene Ananas: Rostocker FC
1. Platz Wanderpokal „ gläserne Lokomotive“: Güstrower SC 09
Pokal bester Spieler: Andreas Fischer, FC Aufbau Sternberg
Spaßbremse, original Hemmschuh: Andre Iben, GSC 09 (zweimal Strafzeit)
Die Bahnschranke für einen Torwart: Danny Pawlack, ETSV Güstrow
Der Hammer des Turniers, Wagenhammer: Maurice Bohnet, GSC 09
Pokal bester Torschütze: Jaroslaw Babiarz, 8 von insgesamt 109 Toren
Sonderpreis Unterstützung Turnier: Jörg Thalmann, ETSV Güstrow

Olaf Kettner